Aktuelle Obst-Informationen

Die Marille

Die Marille (Prunus armeniaca)- Österreich und Südtirol und Bayern.
In anderen Ländern nenn man sie auch Aprikose.
Sie gehört wie die Pflaume zur Untergattung Prunophora (Prunus im engeren Sinne) der zu den Rosengewächsen zählenden Gattung Prunus.
Bezeichnung Marille, geht über italienisch armellino auf den lateinischen Namen der Frucht zurück.
Marillen sind nur kurze Zeit aus heimischem Anbau erhältlich. Mit ihrer kräftigen orangen Farbe sind sie eines der sommerlichen Obsthighlights. Besonders beliebt ist die „Wachauer Marille“ – eine geschützte Ursprungsbezeichnung.

Bereits Alexander der Große brachte die Marille (Prunus armeniaca) von China nach Europa. Sie zählt wie ihre botanischen Verwandten Pfirsich und Mandel zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Unseren deutschen Nachbarn ist die Marille unter der Bezeichnung Aprikose geläufig. Der Marillenbaum hat besonders schöne weiße bis rosarote Blüten. Die Pflanze mag es gerne sommertrocken und warm. In Österreich ist die Wachau (NÖ) das Hauptanbaugebiet. Hier werden ca. 85 Prozent der heimischen Marillen geerntet – die „Wachauer Marille“ hat einen hohen Bekanntheitsgrad.

Die vier bis acht Zentimeter große, rundliche Steinfrucht weist eine helle bis dunkle Orangefärbung und einen süß-aromatischen Geschmack auf. Bei den meisten Sorten ist die Fruchthaut samtig, vereinzelt kann sie jedoch auch glatt sein. Die Frucht zeigt eine Narbe (Naht, Furche) vom Stiel bis zum ursprünglichen Fruchtstempel. Entlang dieser Naht lässt sich die Frucht praktisch in Hälften teilen (Fruchtbacken). Marillen reifen nicht nach und sollten reif geerntet bzw. gekauft werden. Marillen aus heimischem Anbau sind von Juli bis August erhältlich.

Hinweis: Die „Wachauer Marille“ ist seit dem Jahr 1995 eine geschützte Ursprungsbezeichnung.

Inhaltsstoffe:
Marillen haben trotz des süßen Geschmacks mit 8,5 g/100 g einen eher geringen Zuckergehalt. Auch ihr Kaloriengehalt ist – u.a. aufgrund des hohen Wassergehaltes – mit nur 43 kcal/100 g sehr niedrig. Besonders wertvoll für die Gesundheit sind die enthaltenen Carotinoide, die ihnen auch ihre orange Färbung verleihen. Das Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann, wirkt u.a. antioxidativ. Weiteres sind in der Marille Vitamine der B-Gruppe wie unter anderem das Niacin sowie Vitamin C und Folsäure enthalten. Eisen, Kalium, Magnesium und Kalzium machen sie ebenso zu einem wertvollen Mineralstofflieferanten. Die in Marillen enthaltene Phenolsäure hat zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit.
Hinweis: Der innere Samenkern der Marille enthält gesundheitsschädliche Blausäure und sollte keinesfalls verzehrt werden! (s.weiter unten)
Quelle: frei nach Wikipedia Thema, Aprikose
Bittere Aprikosenkerne enthalten eine Blausäureverbindung: Amygdalin. Bei der Verstoffwechslung soll aus Amygdalin ein Stoff im Körper entstehen, der Krebszellen vernichtet, gesunde Zellen aber nicht antastet. Und so kam es, dass Menschen bittere Aprikosenkerne assen, um sich mit Amygdalin von Krebs zu heilen. Während manche Berichte von tatsächlichen Heilerfolgen sprechen, wird auf der anderen Seite vor einer Selbsttherapie mit amygdalinhaltigen Aprikosenkernen gewarnt, da es zu Blausäurevergiftungen kommen könne.

Quelle: Posting auf Facebook mit Link auf www.zentrum-der-gesundheit.de

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Der Apfel

An apple all day keeps the doctor away!
Ein Apfel pro Tag hilft dir gesund zu bleiben!

Der Apfel hat viele Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Fruchtsäuren
Vitamin C stärkt deine Abwehrkräfte, d.h. unser Körper kann sich dadurch besser gegen Krankheiten wehren. Auch die Vitamine B1, B2, B6 und Carotin sind im Apfel enthalten.
Der Mineralstoff Kalium wirkt entwässernd.
Calcuim und Phosphor sind wichtig für den Aufbau der Knochen und Zähne.
Kohlenhydrate wie z.B. Trauben- und Fruchtzucker gehen schnell insn Blut über und wirken gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, wichtig in Schule und im Beruf.
Es ist aber sehr wichtig, dass man nur reife Äpfel isst!
Den unreifen Äpfeln fehlen noch bestimmte Stoffe, die sogar vor Herz- und Gefäßkrankheiten schützen.
Diese Stoffe können auch die Entstehung bösartiger Tumore (Geschwüre) hemmen.
Zahnpflege? Äpfel können auch das!
Das Spurenelement Fluor stärkt den Zahnaufbau, härtet den Zahnschmelz und beugt gegen Karies vor.
Beim Kauen reibt das Fruchtfleisch an deinen Zähnen und wirkt wie eine natürliche Zahnbürste.
Die Säuren des Apfels schaffen es auch, dass bereits einerViertelstunde nach dem langsamen Kauen eines Apfels 90% der Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen, abgetötet sind. Ist eine Stunde vergangen, dann sind sogar alle Bakterien vernichtet.
Bakteriologen sind der Meinung das mindestens 2 Stunden nach dem Apfelgenuss man sich die Zähne putzen oder zumindest den Mund mit Wasser spülen sollte, da es vorkommen könnte das die Fruchtsäure des Apfel, bei schon schlechten Zahnschmelz, diesen angreifen könnte.
Schon Iduna, die germanische Schöne, schenkte den Göttern Äpfel, die ihnen ewige Jugend brachte. Immer wieder waren es weibliche Heilige, denen der Apfel zugeordnet war.
Das Apfelsymbol ist durch das Christentum ein bisschen gewandelt worden: nicht nur Schönheit, Ewigkeit, Frohsinn verdeutlicht er sondern auch Sünde, Tod, Erkenntnis, da die Frucht des biblischen "Baumes der Erkenntnis" häufig durch die Jahrhunderte von den Künstlern als Apfel dargestellt wurde.

Quelle: frei nach Wikipedia

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Die Birne

ist ein alter Kulturbegleiter, schon Homer berichtet von Birnen. Sehr rasch haben die Menschen sehr viele Arten von Birnensorten gezüchtet. Theophrast erwähnt drei, Cato fünf bis sechs und Plinius erwähnt mindestens 38 Birnensorten. Im 17. Jahrhundert kannte man in Frankreich an die 300 Sorten, im 19. Jahrhundert war man schon bei 1.000 angelangt. Die heutige Anzahl der Sorten in Alter und Neuer Welt wird auf 5.000 geschätzt.

Birnbäume werden sowohl zum Obstanbau (Kultur-Birne) als auch zur Zierde (Blüten, Früchte) angepflanzt. Für die europäische Obstproduktion sind Varietäten von Pyrus communis wichtig, in Asien sind es dagegen die Sorten von Pyrus pyrifolia oder Pyrus sinensis.

Die Früchte vieler Birnen kann man entsaftet verwenden oder roh als Obst essen. Zur Qualitätssicherung werden Birnen, die in den Handel gebracht werden, gepflückt, wenn sie kurz vor ihrer Reife stehen. Kalt gehalten lagern sie bis zum Verkauf und reifen dann nach. Das Privileg, eine baumreife Birne zu essen, bleibt den Besitzern von Hausgärten mit eigenen Birnbäumen vorbehalten. Vom Baum lassen sich reife Birnen in der Regel nicht ohne durch das Pflücken bedingte Beschädigungen ernten.

Obwohl es sehr viele Birnensorten gibt, sind im Handel nur Sorten erhältlich, die sich bei der Lagerung robuster als Wildbirnen erwiesen haben. Wildbirnen sind gegenüber Fäulnis sehr anfällig.

Birnen sind ein säurearmes Obst, enthalten aber etwa so viel Zucker wie Äpfel. Dadurch schmecken sie besonders süß und sind für säureempfindliche Menschen sehr bekömmlich. Weil sie zusätzlich gute Eisenwerte aufweisen, wirken sie Blutarmut entgegen. Sie enthalten außerdem viel Kalium, was entwässert, ihr Phosphorgehalt stärkt das Nervensystem.

bekannte Arten:

* Alexander Lucas - * Conference - * Frühe von Trévoux
* Gellerts Butterbirne * Großer Katzenkopf - * Gute Luise
* Karcherbirne - * Knausbirne - * Mostbirne
* Palmischbirne - * Schweizer Wasserbirne - * Williams Christ

Quelle: frei nach Wikipedia und https://stmk.lko.at/

Letzte Änderung am Sonntag, 17. März 2019

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