Apfelmost

Apfelmost,
Der traditionelle Durstlöscher aus gemischten Sorten vergoren.
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Gebinde (Änderungen +/- Vorbehalten)
Inhalt: 2 Liter
Inhalt: 1 Liter
Alkoholgehalt: 6 % Vol.
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Apfelwein, ( Äbbelwoi, Ebbelwei, Äppler, Schoppen, Schoppe ) je nach Region auch als Apfelmost, Viez ( vom lat. Vice = der zweite oder stellvertretende Wein) oder Saurer Most bezeichnet, ist ein Fruchtwein, welcher meist aus einer Mischung verschiedenster Apfelsorten gekeltert wird. Üblicherweise hat er einen Alkoholgehalt von mindestens 5,5 - 7 % und einen herben leicht sauren Geschmack.

Eignet sich gut zum Mischen:
Für den großen Durst mit normalen Wasser (Trinkwasser) gemischt
(25/75 der "Batschnasse") (50/50 der "Nasse") .
Für den spritzigen Genuss mit Soda- oder Mineralwasser (50/50 " der G'sprizte" ) oder für den gemütlich Freundeskreis mit Apfelsaft; für die Damen (50/50) und für die Herrn (75/25)
Seltener, aber immer öfter wird Apfelmost mit Cola genannt Korea od. Covie (für Cola-Viez) gemischt. Bei Jugendlichen im Grenzgebiet zu Luxemburg sehr beliebt. Diese Art gilt übrigens in den meisten Mostländern als Kulturverbrechen.
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Historie:
Bei der frühesten Herstellung des Apfelmostes wurden die Äpfel zunächst per Handarbeit in einem großen Trog zerstoßen. In späteren Zeiten wurden die Früchte dann mit Hilfe eines Mahlsteins zerkleinert, der von Pferden oder Menschen angetrieben wurde. Anschließend schlugen die Kelterer die Masse aus zerstoßenen Äpfeln in engmaschige Baumwolltücher (od. Jutetücher) ein und stapelten die so entstehenden Päckchen auf einem Holzrost. Durch Drehen eines Holzbalkens wurde ein Brett auf den Holzrost gesenkt, welches den Stapel zusammendrückte. Aus der Presse lief nun der frisch gepresste und aromatische Saft direkt in die im Keller lagernden Eichenholzfässer. Dort begann er nach dem Zusetzen von Hefe zu gären.

Bei der heutigen Herstellung wird der Apfelmost meist mit Hilfe von Maschinen zerkleinert und gepresst. Die Masse aus kleinen Apfelstücken nennt man Maische. Diese darf bei der Apfelweinherstellung nicht zu kleinstückig werden, da sich die Äpfel sonst nicht optimal auspressen lassen. Von den zerkleinerten Äpfeln werden dann die Stücke durch ein Rohr in die Presse transportiert. Nach dem Auspressen fließt der frisch gepresste Apfelsaft direkt in die Fässer bzw. Tanks.

Während des Gärungsprozesses wird der im Apfel enthaltene Zucker von der fruchteigenen oder von der hinzu gegebenen Hefe aufgefressen. Bei diesem Vorgang entstehen Alkohol und Kohlendioxid, das die Luft im Fass bzw. Tank verdrängt. Dies dauert acht bis zehn Tage und wird "stürmische Gärung" genannt. Da das austretende Kohlendioxid in großen Mengen giftig ist, darf in den Herstellungsräumen /Kellern nur bei laufender Lüftung gearbeitet werden.

Ruht der Most nur kurze Zeit auf der Hefe, wird er nicht besonders kräftig, bei längerer Lagerzeit wird er aromatischer. Je nach gewünschter Stärke nimmt der Kelterer den Most früher oder später von der Hefe und füllt ihn in ein anderes Fass um. Dadurch schmeckt der Wein jedes Fasses auch etwas anders.

Die übrig gebliebenen Apfelreste werden Trester genannt. Dieser ist sehr gut geeignet als Kraftfutter für Schafe. Schweine können diesen Trester nicht vertragen, denn sie haben einen für die Obstreste zu empfindlichen Magen. Der Großteil des Tresters wird aber als Sondermüll entsorgt, da die Menge den Bedarf an Schaffutter bei weitem übersteigt.

Apfelwein wird normalerweise nicht aus den modernen Apfelsorten hergestellt, da diese auf zuviel Fruchtzuckergehalt gezüchtet sind. In der Kelterung ist man auf die säurehaltigen älteren Sorten aus dem Streuobstanbau angewiesen.

Quelle/Auszug: http://de.wikipedia.org
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Weiterführende Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Steiermark
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http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Graz-Umgebung
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(Anpassungen im %Breich gerundet - Stand v. 2003)





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