Marillen-Brand

Marillenbrand (Aprikose)
Bäuerliche Abfindungsbrennerei
..................................................
Gebinde (Änderungen +/- Vorbehalten)
Inhalt: 1 Liter
Inhalt: 0,50 Liter
Inhalt: 0,20 Liter (Geschenkflasche)
Alkoholgehalt: 40% Vol.
..................................................
Aus frischen Eigenbau - Marillen. behutsam destilliert, rund und mild.

Am besten kommt das Aroma der Marille zur Geltung, wenn der Edelbrand ins noch feuchte, mit Wasser ausgespülte Glas gegossen wird. Ab und zu schwenken, und vor dem Riechen 20 – 30 Sekunden warten das sich der Kelch mit dem Aroma füllen kann.
..................................................
Info:
Bei Lagerung von Edelbränden ist darauf zu achten, dass die Flaschen immer stehend gelagert werden. Sie sollten immer bei Zimmertemperatur serviert werden - niemals gekühlt!

Für unsere Brände wird nur voll ausgereiftes Obst aus eigenen Gärten verwendet. Dieses wird schonend gemaischt, bei optimaler Gärtemperatur vergoren und destilliert. Das Wissen um die Zweifachdestillation, das von Generation zu Generation weitergegeben und erweitert wurde, bildet den Grundstock für diese hervorragenden Erzeugnisse.
..................................................
Weisheiten und Sprüche:
Ihr nimmt Arzeneien, Spritzen, Pillen
nach des Onkel Doktors Willen.
Zum Teufel, schenkt euch Schnäpschen ein,
ihr braucht dann gar nicht krank zu sein.
..................................................
Die Marille stammt aus Nordost-China nahe der russischen Grenze, nicht aus Armenien, wie der botanische Name (Prunus armeniaca )vermuten lässt. Sie erreichte Armenien erst nach dem 3000jährigen Durchwandern Zentralasiens. Die Römer brachten sie schließlich 70 v. Chr über Griechenland nach ganz Europa.

Traditionelles Anbaugebiet für Marillen ist u.a. die ungarische Tiefebene. Die Türken besaßen zur Zeit ihrer Herrschaft über diese Ebene riesige Aprikosenplantagen, jedoch verödeten diese Gärten nach dem Abzug der Türken. Mit dem Obstanbau begann man in der Tiefebene erst wieder zu Beginn des 19. Jahrhundert, als sich diese Ebene aufgrund heftiger Sandstürme in eine einzige Sandwüste zu verwandeln drohte. Zum Binden des Flugsands erwiesen sich Marillenbäume als besonders geeignet, da sie nicht nur sandigen Boden sondern auch Hitze und Trockenheit vertragen. Heutzutage werden Aprikosen insbesondere in den Mittelmeerstaaten wie Italien und Spanien angebaut. Es gibt jedoch auch in nördlicher gelegenen Gebieten größeren Anbau dieser Früchte, u.a. in der österreichischen Wachau und im schweizerischen Kanton Wallis. Aber auch bei uns können in frostsicheren Lagen gute Erträge erzielt werden. Die Frostsicherheit muss vor allem während der Blütezeit gegeben sein. Das weltweit größte Anbaugebiet für Aprikosen liegt in der osttürkischen Provinz Malatya am Oberlauf des Euphrat. Dort werden die süßen Marillen entsteint und als ganze Frucht getrocknet. Mittlerweile stammen ca. 95% der in Europa gehandelten getrockneten Marillen (Aprikosen) aus Malatya. Seit einigen Jahren werden auch frische Früchte nach Europa exportiert deren Geschmack aber zu wünschen übrig lässt.

* Saisonal abhängige Preise
(Anpassungen im %Breich gerundet - Stand v. 2003)

Die Produkte im einzelnen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren